Populärliteratur Als Kulturelles Gedächtnis
Populärliteratur Als Kulturelles GedächtnisGabriele Linke
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Populärliteratur Als Kulturelles Gedächtnis

Populärliteratur Als Kulturelles Gedächtnis Eine Vergleichende Studie Zu Zeitgenössischen Britischen und Amerikanischen Popular Romances Der Verlagsgruppe Harlequin Mills & Boon

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Die Studie wirbt um ein neues Verstandnis von Popularliteratur, indem sie aufzeigt, wie romances in einen gesellschaftlichen Prozess der Reproduktion kultureller Standardisierungen und des Erinnerns an historische Erfahrungen und Ereignisse eingebunden sind. Da der Erfolg der Serienliebesromane seit den 1970er Jahren mit der Internationalisierung des Buchmarktes einhergeht, erhebt sich die Frage, ob und wie ein standardisiertes und weltweit vermarktetes Genre als nationalkulturelles Gedachtnis fungieren kann. Der Vergleich britischer und nordamerikanischer romances zeigt, wie nationalkulturelle Details das Erzahlschema mit Leben erfullen und wie auf genrespezifische Weise an Geschehnisse der nationalen Vergangenheit wie den Vietnamkrieg oder die britischen Kolonialkriege erinnert wird.